Wer über ein Zahnimplantat nachdenkt, möchte vorher genau wissen, was auf ihn zukommt. Wie viele Termine sind nötig? Wie lange dauert die Heilung? Und wann sitzt der neue Zahn endgültig fest?
In diesem Beitrag erklären wir den typischen Ablauf einer Implantation verständlich und in der richtigen Reihenfolge.
Auf dieser Grundlage entsteht ein individueller Behandlungsplan. Dazu gehört auch ein schriftlicher Heil- und Kostenplan, den Sie vor der Behandlung erhalten. So wissen Sie von Anfang an, welche Schritte geplant sind und mit welchen Kosten Sie rechnen müssen.
Für Patientinnen und Patienten mit ausgeprägter Angst besteht zudem die Möglichkeit einer Behandlung in Vollnarkose.
Dafür nehmen wir einen präzisen Abdruck oder einen digitalen Scan Ihrer Zähne, damit sich die neue Krone in Form und Farbe natürlich in Ihr Gebiss einfügt. Ab diesem Moment können Sie Ihren neuen Zahn voll belasten, also normal kauen, sprechen und lächeln.
In diesem Beitrag erklären wir den typischen Ablauf einer Implantation verständlich und in der richtigen Reihenfolge.
Schritt 1: Beratung und Diagnostik
Am Anfang steht ein ausführliches Gespräch. Wir schauen uns Ihre Mundsituation an, klären Ihre Wünsche und prüfen, ob ein Implantat für Sie infrage kommt. Mit einer Röntgen- oder 3D-Aufnahme sehen wir, wie viel Knochen vorhanden ist und wo wichtige Strukturen wie der Nervkanal im Unterkiefer verlaufen.Auf dieser Grundlage entsteht ein individueller Behandlungsplan. Dazu gehört auch ein schriftlicher Heil- und Kostenplan, den Sie vor der Behandlung erhalten. So wissen Sie von Anfang an, welche Schritte geplant sind und mit welchen Kosten Sie rechnen müssen.
Schritt 2: Vorbereitung des Kiefers
Reicht das vorhandene Knochenangebot nicht aus, um ein Implantat sicher zu verankern, wird zunächst der Kieferknochen aufgebaut. Dieser Knochenaufbau ist ein eigener Behandlungsschritt und dauert je nach Umfang circa drei bis sechs Monate. Erst dann kann das Implantat gesetzt werden.Schritt 3: Das Einsetzen des Implantats
Beim eigentlichen Eingriff wird die künstliche Zahnwurzel aus Titan in den Kieferknochen eingesetzt. Das geschieht unter örtlicher Betäubung und ist in der Regel schmerzfrei. Moderne, computergestützte Planungsverfahren erhöhen die Präzision, mit der das Implantat an genau der richtigen Stelle platziert wird. Nach dem Eingriff wird die Wundstelle verschlossen, und die Einheilung beginnt.Für Patientinnen und Patienten mit ausgeprägter Angst besteht zudem die Möglichkeit einer Behandlung in Vollnarkose.
Schritt 4: Die Einheilphase
In den folgenden Wochen verbindet sich das Implantat fest mit dem umliegenden Knochen. Dieser Vorgang sorgt für die spätere Stabilität und lässt sich nicht beschleunigen, weil er biologisch ablaufen muss. Um die Heilung nicht zu beeinträchtigen, sollte möglichst auf Rauchen und Alkohol verzichtet werden. In dieser Zeit tragen Sie eine provisorische Versorgung, damit die Lücke nicht sichtbar ist.Schritt 5: Die fertige Versorgung
Ist das Implantat fest eingeheilt, folgt der sichtbare Teil. Auf das Implantat wird ein Aufbauteil gesetzt, das die Verbindung zur späteren Krone herstellt. Anschließend wird der Zahnersatz angefertigt und befestigt.Dafür nehmen wir einen präzisen Abdruck oder einen digitalen Scan Ihrer Zähne, damit sich die neue Krone in Form und Farbe natürlich in Ihr Gebiss einfügt. Ab diesem Moment können Sie Ihren neuen Zahn voll belasten, also normal kauen, sprechen und lächeln.